Markt Emskirchen

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Integration von Menschen mit Migrationshintergrund; Beantragung einer Förderung für hauptamtliche Integrationslotsinnen und Integrationslotsen
Beschreibung

Zweck

Ziel der Förderung ist es, bayernweit verlässliche Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich Integration und Asyl zu schaffen. Darüber hinaus soll eine stärkere Vernetzung der Ehrenamtlichen herbeigeführt und zudem die Gewinnung von neuen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt werden.

Die hauptamtlichen Koordinatoren fungieren als zentrale Ansprechpartner von Helfenden, Initiativen, Verbänden, interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Behörden. In vielen Regionen haben sich bereits ehrenamtliche Versorgungsstrukturen gebildet. Dort sollen die Hauptamtlichen in erster Linie bestehende Organisationen und Initiativen koordinieren und unterstützen sowie auf eine übergeordnete regionale Netzwerkarbeit und Ehrenamts-/Freiwilligenbegleitung und -betreuung abzielen.

Dort, wo noch keine Ehrenamts-/Freiwilligen-Versorgungsstruktur aufgebaut wurde, setzen die Koordinatoren den Fokus zunächst auf die Gewinnung und Bindung von Freiwilligen, aber auch auf Koordination, gezielte Vernetzung und Betreuung. Voraussetzung für eine gute Koordinationsstruktur ist, den Bedarf und die Ressourcen vor Ort auf kommunaler Ebene zu ermitteln und mit vorhandenen Strukturen und Dienstleistungsangeboten zu vernetzen.

Den Hauptamtlichen kommt zudem die Aufgabe zu, Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Durch diese Arbeit können Koordinatoren und auch Ehrenamtliche Einfluss auf die Stimmung in der Bevölkerung nehmen.

Weitere Aufgaben der Koordinatoren sind Schulung, Begleitung, Fortbildung und Supervision der Ehrenamtlichen. Darüber hinaus sollen sie hinsichtlich der Rahmenbedingungen für das Engagement beraten und informieren.

Gegenstand

Gefördert werden hauptamtliche Integrationslotsinnen und Integrationslotsen zur Koordination und Unterstützung ehrenamtlicher Integrationsbegleiterinnen und Integrationsbegleiter sowohl im Bereich der Integration als auch Asyl auf kommunaler Ebene.

Zuwendungsempfänger

Zuwendungsempfänger sind die Landkreise und kreisfreien Städte in Bayern. Bedient sich die Kommune Dritter, ist eine Weiterleitung der Zuwendung unter Maßgabe der VV Nr. 13 zu Art. 44 BayHO zu regeln. Kooperationen mehrerer Kommunen sind möglich, solange gegenüber dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration nur eine Kommune als Zuwendungsempfänger auftritt (sog. interkommunale Zusammenschlüsse).

Art, Umfang und zuwendungsfähige Kosten

Die Förderung besteht in der Gewährung einer Zuwendung, die im Rahmen einer Projektförderung als Anteilfinanzierung ausgereicht wird.

Die Höhe der Förderung nach der Richtlinie beläuft sich auf 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, d.h. projektbezogene Personalausgaben, Sachausgaben sowie Gemeinausgaben. Als Zuwendungshöchstbetrag wurden 60.000 Euro pro Kalenderjahr festgelegt.

Die staatliche Förderung setzt eine Beteiligung des Zuwendungsempfängers, also der Landkreise und kreisfreien Gemeinden, in Höhe von mindestens 20 % der zuwendungsfähigen Projektausgaben voraus, wobei der Eigenanteil teilweise durch Drittmittel ersetzt werden kann.

Eine Förderung wird in der Regel nur gewährt, wenn die abschließend festgestellten zuwendungsfähigen Ausgaben 10.000 Euro überschreiten (Bagatellgrenze).

Zuständiges Amt
Regierung von Mittelfranken
Hausanschrift
Promenade 27
91522 Ansbach
Postanschrift
Postfach 606
91511 Ansbach
Fon:
+49 (0)981 53-0
Fax:
+49 (0)981 53-1206
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91448 Emskirchen

Telefon: 09104 8292-0
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