
Im Jahre 1992 wurde das Museum als erstes Rundfunkmuseum in Bayern gegründet. Die Ausstellungsräume befinden sich im Schloß, das 1753 von den Adelsfamilien von Pückler und Limburg erbaut wurde. Das Museum beruht auf Privatinitiative und präsentiert die Geschichte des Rundfunks von den ersten Anfängen in einem repräsentativen und breiten Spektrum.
Aus einem Fundus von ca. 900 Geräten werden etwa 350 auf einer Fläche von 250 m2 ausgestellt. In sieben Räumen wird chronologisch die Geschichte des Rundfunks nachvollziehbar gemacht - vom 100 Jahre alten Edison-Phonographen bis zu Geräten aus den 50er und 60er Jahren. Ein besonderer Raum ist der Entwicklung des Fernsehens gewidmet.
Das Museum vermittelt etwas vom Hauch des Pioniergeistes, der die Erbauer der ersten Sender und Empfänger beseelte. Text-, Bild- und Tondokumente veranschaulichen die jeweilige Zeitgeschichte. Weiterhin wurden Museumspfade erarbeitet, welche im Rahmen der vorhandenen Ausstellung spezielle Themen genauer beleuchten. Bisher realisiert sind der "Pfad Radiodesign" und der "Pfad der Töne". Folgen wird der "Pfad der Technik" und noch weitere. Zu den Einzelthemen geben eigene Broschüren, Beschilderungen oder Tondokumente dem interessierten Besucher vertiefende Informationen.

Insbesondere für Schulklassen wurden in Zusammenarbeit mit Museumspädagoginnen einfache Versuchsanordnungen entwickelt, welche die Technik begreifbar machen. Zur Saisoneröffnung des Museumsjahres Anfang Mai findet ein kleines Museumsfest statt, welches auch von Mitgliedern des Fördervereins des Museums unterstützt wird.
Das Museum hat vom 1. Mai bis einschließlich Oktober jeweils an Sonn- und Feiertagen von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Gruppen, vor allem auch Schulklassen, können ganzjährig einen gewünschten Termin vereinbaren (Telefon und Fax 0 91 04/24 82). Weitere Informationen zum Rundfunkmuseum Brunn finden sie unter
www.rundfunkmuseum-brunn.de