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Die Oberniederndorfer MühleReste der Burgruine bei Altschauerberg
 
 
 

 

 Kilianskirche 2011Ev.-Luth. Kilianskirche
Die Evang. Luth. Kilianskirche wurde 1156 erstmals urkundlich erwähnt. Der spätromanische Turm aus dem 2. Viertel des 13. Jahrhunderts ist der älteste Teil der Kirche. Von den sechs Glocken wurde eine um 1300, eine zweite 1425 gegossen. Nach ihrer Zerstörung 1450 wurde die Kirche zu einer richtigen Kirchenburg erweitert (Kruzifix aus dem 3. Viertel des 15. Jahrhunderts). Sakristei und Langhaus stammen aus dem 18. Jahrhundert und sind im typischen Markgrafenstil erbaut (Kanzelaltar um 1790).
 
 Die Katholische Kirche Maria Königin in EmskirchenKath. Kirche Maria Königin
Seit 1958 gibt es auch ein katholisches Gotteshaus in Emskirchen. Im Krieg waren viele Flüchtlinge nach Emskirchen gekommen. Im Zentrum des damals neu entstandenen Baugebietes "Bottenbacher Straße", in dem diese Flüchtlinge überwiegend ihre Häuser errichten, erhebt sich in einer kleinen Gartenanlage die Kirche. Später kam noch ein kleines Gemeindezentrum hinzu.
 Auferstehungskirche 2011Die Auferstehungskirche
Die Friedhofskapelle wurde 1705/06 von Hugenotten als quadratischer Saalbau mit Spitzbogenfenstern erbaut. 1823 fiel die Kirche an die evang. luth. Kirchengemeinde und wurde zur Friedhofskapelle umfunktioniert. Der neugotische Choranbau, die Türen und Fenster mit Glasgemälden, der Fußboden und die Decke stammen aus dem Jahre 1866. An der östlichen Außenmauer haben sich die Reste einer Steinplastik, die eine Marterszene darstellt, erhalten. Die eingemeißelte Jahreszahl 1401 ist modern, könnte aber auf früher noch vorhandene schriftliche Hinweise beruhen.
 HerkulesbrunnenDer Herkulesbrunnen
Der Herkulesbrunnen wurde im Jahre 1800 von der Gemeinde Baiersdorf abgekauft und stand bis 1957 auf dem Marktplatz, musste dann jedoch dem Verkehr weichen. Die beiden Wappen auf dem Schild des Herkules wurden in das Emskirchener und das Zollern-Wappen umgearbeitet.
 Historisches Wappen über der Eingangstür zum ehemaligen Postgasthof \Die alte Poststation
Der ehemalige Gasthof  "Goldener Hirsch" barg die Poststation. Seit 1623 wurde dort angehalten, Postgut ab- bzw. aufgeladen und Pferde gewechselt. Das heutige Walmdachhaus stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Über dem Portal ist noch ein Wappen zu sehen, das an die Verleihung des kaiserlichen Postpatentes 1746 an den damaligen Posthalter erinnert. Es ist eine Kombination der Wappen derer von Thurn und Taxis, des deutschen Reichsadlers, des habsburgischen Kaiserhauses sowie den Erblanden Kaiser
Karls I. (Österreich, Lothringen und Toskana).
 Der Winddreher von Peter Luther am MarktplatzDenkmal zum Abschluss des Flurbereinigungsverfahrens

Das Denkmal stammt von Peter Luther, der für seine Windspiele weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt ist. Auf dem Marktplatz vereinigt die windbewegte Skulptur sieben Symbole:

 − Die betroffenen Gemeindeteile (Emskirchen, Brunn-Hohholz, Rennhofen-Buchklingen,
    Dürrnbuch-Neidhardswinden und Eckenberg) sind als ausgesägte Flügel gearbeitet.
 − Fünffach ist der Standfuß mit jeweils eingemeißelten Namen.
 − Als Kutschensymbol sind die beiden Wappen erste Seite Emskirchen, zweite Seite
    Thurn und Taxis, eingebracht.
 − Zwei gekreuzte Balken stellen den Verkehrsknotenpunkt dar.
 − Die große Emskirchner Bahnbrücke findet sich als Kranz um die Basis der Form wieder.