Markt Emskirchen

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Aufgrund der anhaltend rasanten Ausbreitung des Corona-Virus in der Bevölkerung gilt seit dem 9. Dezember 2020 für den gesamten Freistaat Bayern der Katastrophenfall.
Die Bekanntmachung des Bay. Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration zur Feststellung des Katastrophenfalles finden Sie hier.

Mit Wirkung zum 08. März 2021 trat die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) in Kraft, die zunächst bis 06.06.2021 gilt.

Hier können Sie die aktuell geltende Fassung der 12. BayIfSMV einsehen.

Diese aktuelle Fassung berücksichtigt unter anderem die in der Sitzung des Bay. Ministerrat vom 04.05.2021 beschlossenen Maßnahmen:

Die Schutzmaßnahmen gelten generel bis 06.06.2021 weiter.

Kontaktbeschränkungen: Angehörige eines Hausstands dürfen sich auf Grund des aktuellen Inzidenzwertes ausschließlich mit einer weiteren Person treffen. Zudem ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Unterbringung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften gestattet, wenn diese Betreuungsgemeinschaften Kinder höchstens aus zwei Hausständen umfassen.

Sport: Erlaubt ist ausschließlich kontaktfreier Sport unter Beachtung der geltenden Kontaktbeschränkungen. Für Kinder unter 14 Jahren ist kontaktfreier Sport unter freiem Himmel in Gruppen von maximal fünf Kindern zulässig. Übungsleiter benötigen einen aktuellen, negativen Corona-Test.

Handels- und Dienstleistungsbetriebe, Märkte: Unabhängig vom Inzidenzwert dürfen nur diejenigen Ladengeschäfte öffnen, die im engeren Sinn zur Deckung des täglichen Lebensbedarfs erforderlich sind.

Diese sind durch die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und die sog. Positivliste, die eine verbindliche Auslegungshilfe des Staatsministeriums darstellt, abschließend festgelegt. Dies umfasst gem. § 12 Abs. 1 Satz 2 der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung insbesondere den Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Versicherungsbüros, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, den Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermitteln sowie den Großhandel.

Inzidenzunabhängig dürfen nun auch wieder Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte und Gartenmärkte öffnen.

Alle übrigen Einzelhandelsgeschäfte sind geschlossen. Es darf ausschließlich vorbestellte Ware nach dem Konzept Click & Collect abgeholt werden.

Für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen bei Friseuren oder der medizinischen Fußpflege wird ein negatives Testergebnis benötigt wird. Der entsprechende PCR-Test oder POC-Antigentest darf höchstens 24 Stunden zurückliegen.

Museen, Ausstellungen etc.: Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten sind geschlossen.

Erwachsenenbildung und Musikschulen: Angebote der Erwachsenenbildung, Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie der Instrumental- und Gesangsunterricht an Musikschulen in Präsenzform untersagt.

Nächtliche Ausgangssperre: Von 22 Uhr bis 5 Uhr besteht eine nächtliche Ausgangssperre. Der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung ist nur bei Vorliegen eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen, der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke, der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger, der Begleitung Sterbender, zur Vornahme von Handlungen zur Versorgung von Tieren oder bei Vorliegen von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen gestattet.

Erleichterungen mit Schhutzkonzepten:

ab 6. Mai:
- Geimpfte/Genesene: Gleichstellung mit Getesteten, zudem Befreiung von Regeln zu Kontaktbeschränkungen/Ausgangssperre/Qarantäne

ab 10. Mai:
- Erleichterungen für Außengastronomie, Kultur und Sport bei 7-Tages-Inzidenz unter 100 bzw 50
- Öffnung von körpernahen Dienstleistungeneebi 7-Tages-Inzidenz unter 100 sowie von Hundeschulen unter 165
- zusätzlich Präsenz-/Wechselunterricht in Klasse 1-3 Grundschulstufe sowie 5./6. Klasse Förderschule bei 7-Tages-Inzidenz unter 165

ab 21. Mai:
- Öffnung von touristischen Angeboten bei 7-Tages-Inzidenz unter 100

ab 7. Juni:
- Präsenz-/Wechselunterricht in weiterführenden Schulen bei 7-Tages-Inzidenz unter 165

(Quellen: Kreis NEA und Bayern.de)

 

Einreise nach Bayern

Personen, die sich 14 Tage vor Ihrer Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich nach der Einreise Quarantäne Verordnung beim Landratsamt melden.

Welches Land ist ein Risikogebiet?

Die aktuelle Liste der Risikogebiete ist über die Internetseite des Robert-Koch-Instituts abrufbar: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html 

Nähere Informationen hierzu sowie die erforderlichen Formulare finden Sie auf den Corona-Serviceseiten des Landratsamtes.

 

Quarantäne einfach erklärt:
(Quelle: Pressebericht des Landratsamtes NEA vom 25.09.2020)

Maßnahmen und Regelungen
Wie berichtet sind seit der letzten Woche nun auch im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim Bildungseinrichtungen und Kindergärten von Corona-Fällen betroffen. Deshalb werden in verschiedenen Fällen häusliche Quarantänemaßnahmen bzw. eine Isolierung sowohl für die infizierte Person als auch für die Personen erforderlich, die mit ihr Kontakt hatten. Doch was heißt nun Isolierung, was Quarantäne? Wen betrifft die Quarantäne und wer muss welche Anweisungen befolgen? Im Folgenden werden wichtige Begriffe und Regelungen dazu erklärt:

Isolierung: Die Isolierung ist eine behördlich angeordnete Maßnahme bei einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person. Die Isolierung kann je nach Gesundheitszustand der Person häuslich oder stationär erfolgen. Die Dauer der Isolierung wird vom Gesundheitsamt festgelegt je nach Verlauf der Krankheit. Bei allen Verläufen beträgt sie mindestens zehn Tage, bei schweren Verläufen kann sie durchaus auch länger dauern.
Quarantäne: Eine Quarantäne ist die Pflicht zur zeitlich befristeten Absonderung und betrifft folgende Personengruppen:

  • Kontaktpersonen der Kategorie 1 (KP 1)
    KP 1 ist, wer engen Kontakt zu einer Person mit einer laborbestätigten COVID-19-Diagnose hatte. Als enger Kontakt wird definiert, wenn man mindestens 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht mit einem Erkrankten hatte, bzw. angehustet, angeniest o.ä. wurde.
    Die Dauer der Quarantäne beträgt in diesem Fall 14 Tage.
     
  • Personen, die aus Risikogebieten heimkehren.
    Die Dauer der Quarantäne beträgt in diesem Fall grundsätzlich 14 Tage. Wenn die rückkehrende Person ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis nachweisen kann, ist sie aus der Quarantäne vorzeitig „entlassen“.
     
  • Verdachtspersonen:
    Dies sind Personen, bei denen z.B. ein Hausarzt aufgrund eines begründeten Verdachts einen Coronatest veranlasst. Sie stehen bis zum Erhalt eines (negativen) Testergebnisses, maximal fünf Tage, unter Quarantäne. Für all diese Fälle der Absonderung (Isolierung/Quarantäne) hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege eine Allgemeinverfügung mit den aufgezeigten Absonderungsregeln erlassen. Das Landratsamt trifft hierüber also keine eigenen Entscheidungen, sondern ist mit seiner Abteilung Gesundheitsamt insbesondere für die fachliche Bewertung zuständig, welcher Kategorie eine Verdachtsperson unterfällt. Sollte das Ergebnis eine Verpflichtung zur Quarantäne sein, so wird die betroffene Person hierüber informiert. Das Gesundheitsamt wählt bei einer Vielzahlt an Kontaktpersonen hierfür den Weg, der eine schnellstmögliche Absonderung am sichersten erwarten lässt. Dies kann sowohl eine schriftliche oder elektronische Mitteilung als auch ein Anruf sein.

Regelungen während der Isolierung/Quarantäne:
Die verordnete Absonderung soll dazu dienen, dass die Krankheit nicht weiterverbreitet wird (Unterbrechung der Infektionskette). Um dies zu erreichen, sind folgende Maßnahmen zu treffen:

  • Die Wohnung bzw. das Haus dürfen nicht verlassen werden. Ausnahme: KP 1 dürfen sich alleine auf einem direkt an die Wohnung angrenzenden Garten, einer Terrasse oder Balkon aufhalten.
  • Die Anzahl der Kontakte zu anderen Personen muss minimiert werden. Dazu gehören auch die Mitbewohner: Gemeinsames Essen oder andere gemeinsame Aktivitäten müssen soweit wie möglich eingeschränkt werden. Besuch von Personen eines anderen Hausstands zu bekommen, ist nicht erlaubt.
  • Die betroffenen Personen müssen in eigenen Räumlichkeiten untergebracht sein, die gut belüftbar sind. Räume, die gemeinschaftlich genutzt werden, da z.B. nur ein Bad vorhanden ist, müssen nach der Nutzung mit haushaltsüblichen Putzmitteln gut gereinigt werden.
  • Lässt sich ein Kontakt nicht vermeiden, ist es wichtig, immer die AHAL-Regeln einzuhalten (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften).
  • Wäsche separat sammeln und bei 60°Celsius mit handelsüblichen Waschmitteln waschen.
  • Abfälle getrennt, in stabile Müllbeutel verpackt, über die schwarze Tonne entsorgen (dies gilt auch für Wertstoffe, die normalerweise in den Gelben Sack gehören und Biomüll). Die Abfallsäcke sind gut zu verschließen. Glas- und Elektroabfälle, Batterien etc. nicht in den Hausmüll geben, sondern nach der Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgen.
  • Für KP 1 gilt: Der Gesundheitszustand muss beobachtet werden, so ist täglich zwei Mal Fiebermessen und das Führen eines Tagebuches zum körperlichen Befinden, aber auch zu Aktivitäten und Kontakten notwendig (Vorlage unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Tagebuch_Kontaktpersonen.html). Bei auftretenden Krankheitszeichen wie Husten, Fieber oder Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns oder Verschlechterung des Zustands, ist umgehend das Gesundheitsamt zu informieren.

Weitere Kontaktpersonen:
Personen, die in den letzten zwei Wochen zwar Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten, aber keinen engen Kontakt im Sinne einer KP1, müssen nicht in Quarantäne.
Dies gilt auch für Personen, die Kontakt mit einer KP 1 hatten (also zum Beispiel die Eltern von Kindern, die aufgrund eines Covid-19-Falls in ihrer Klasse als KP 1 eingestuft wurden) . Hier gibt es keine gesetzliche Verpflichtung zu Quarantänemaßnahmen, es kann von amtlicher Seite bei diesen Personen keine Quarantäne angeordnet werden.

 

Entschädigung bei Quarantäne- und Isolationsmaßnahmen:

Personen, denen aus Quarantäne- bzw. Isolationsmaßnahmen nach der Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege zur "Quarantäne von Kontaktpersonen der Kategorie I und von Verdachtspersonen, Isolation von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen" ein Verdienstausfall entstanden ist, können eine entsprechende Entschädigung beantragen.

Für Angestellte bzw. Arbeitgeber sowie Selbstständige stehen hierfür zwei unterschiedliche Formblätter zur Verfügung:

Antrag auf Entschädigung für Selbstständige

Antrag auf Entschädigung für Angestellte bzw. Arbeitgeber

 

 

 

 

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Telefax: 09104 8292-19
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