Markt Emskirchen

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Inspektion aus der Luft

Für eine sichere Stromversorgung
 
Main-Donau Netzgesellschaft überprüft Hoch- und Mittelspannungsfreileitungen per Helikopter
 
Von Montag, 8. bis voraussichtlich Freitag, 12. April 2019 sind Mitarbeiter der Main-Donau Netzgesellschaft, einem Tochterunternehmen der N-ERGIE Aktiengesellschaft, erneut mit einem Helikopter im Netzgebiet unterwegs. Jeweils zwischen 8:00 und 17:00 Uhr überfliegen sie insgesamt fast 150 Kilometer Mittel- und ca. 100 Kilometer Hochspannungsfreileitungen in den Landkreisen Kitzingen, Würzburg, Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und Fürth.
 
Das weiträumige Gebiet für die Befliegung der Mittelspannungsfreileitungen dehnt sich über Marktsteft, Iphofen, Rödelsee, Abtswind und Schwarzach am Main aus.
 
Der Bereich der Hochspannungsfreileitungen erstreckt sich von Rottendorf über Marktsteft, Markt Bibart, Langenzenn, Cadolzburg, Oberasbach, Zirndorf und Gebersdorf.
 
Geflogen wird nur bei klaren Sichtverhältnissen. Witterungsbedingt kann sich die Überprüfung der Hoch- und Mittelspannungsfreileitungen deshalb zeitlich verzögern.
 
Leider kann es durch den Einsatz des Hubschraubers in den zu kontrollierenden Bereichen zu Lärm und Abwind kommen. Die Main-Donau Netzgesellschaft bedauert die entstehenden Beeinträchtigungen und bittet die Anwohner um Verständnis.
 
Investitionen und Versorgungsqualität
 
Wenn es um die Kontrolle von Freileitungen geht, begutachtet die Main- Donau Netzgesellschaft regelmäßig vom Boden aus, sowie aus der Luft – bei Hoch- und Mittelspannungsleitungen beispielsweise sind auch Hubschrauber im Einsatz. Schwachstellen an Masten, Isolatoren und Leiterseilen können so frühzeitig erkannt und beseitigt werden.
Gleichzeitig dient die Leitungsbefliegung dazu, die gesamte Leitungstrasse und den Trassenbewuchs zu überprüfen.
 
Ein Netzbetreiber wie die Main-Donau Netzgesellschaft ist dafür zuständig, dass alle am Stromnetz angeschlossenen Kunden zuverlässig ihren Strom erhalten. Eine hohe Versorgungssicherheit kann nur mit einem großen Aufwand an menschlicher Arbeit, Technik und regelmäßiger Kontrolle erreicht werden. Dies ist mit Kosten verbunden: Rund 100 Mio.
Euro steckt die Main-Donau Netzgesellschaft jährlich in den Ausbau und den technischen Unterhalt der Stromnetze.
 
Die Investitionen wirken sich direkt auf die Versorgungsqualität im Netzgebiet der N-ERGIE aus. Entgegen dem bundesweiten Trend hat sich diese zuletzt nochmals leicht erhöht: Durchschnittlich knapp sieben Minuten mussten die Menschen 2017 aufgrund ungeplanter Ereignisse, etwa infolge von Unwettern, ohne Strom auskommen (2016: 6:59 Minuten / 2017:
6:54 Minuten). Die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung je angeschlossenem Letztverbraucher in Deutschland lag bei 15:08 Minuten (Vorjahr 12:48 Minuten).
 
Das Stromnetz der Main-Donau Netzgesellschaft umfasst Hoch-, Mittel- und Niederspannungsleitungen und ist rund 27.000 Kilometer lang. Es erstreckt sich vom Würzburger Umland im Norden bis Eichstätt im Süden, sowie von Weikersheim im Westen bis nach Sulzbach-Rosenberg im Osten.

Der Helikopter für die Leitungsbefliegung ist am N-ERGIE Logo zu erkennen.
Der Helikopter für die Leitungsbefliegung ist am N-ERGIE Logo zu erkennen.

Markt Emskirchen, 05.04.2019 - js

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